Leserückblick: Meine Urlaubslektüre

urlaubslektüre 2015

Ich hatte Urlaub. Zwei Wochen Urlaub, von denen ich etwa zwölf Tage unterwegs in Kroatien verbracht habe. Es blieb dabei mehr Zeit als gedacht für das Lesen und die Angewohnheit, lieber ein oder zwei Bücher mehr in den Urlaub mitzunehmen, als ich eigentlich brauche, kam mir sehr gelegen. Ich habe einige gute, aber auch das eine oder andere für mich nicht so gute Buch gelesen. Es war eine bunte Mischung aus verschiedenen Genres und verschieden hohem Anspruch – genau richtig für einen Urlaub!

„Der Wörterschmuggler“ von Natalio Grueso

Ein Buch über Wörter und Bücher? Muss ich haben! Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr ganz so sicher. „Der Wörterschmuggler“ ist gut geschrieben und ich habe es auch gern gelesen, was ich davon nun halten soll, ist mir noch nicht ganz klar, denn für mich fehlt ein bisschen der rote Faden. Klar, es sind Geschichten, erzählt von einer Person, dem Protagonisten des Romans, aber so richtig konnte ich mich mit diesem etwas verwirrenden Aufbau nicht anfreunden. Was ist Geschichte in der Geschichte, was ist Rahmenhandlung? Vom Hocker hauen konnte mich dieses Buch leider nicht.

„Die Bienenhüterin“ von Sue Monk Kidd

Wenn man es genau nimmt, dürfte dieses Buch nicht auf dem Bild und in dieser Liste sein, denn ich habe es (noch) nicht fertig gelesen, weiß aber auch nicht, ob ich es tun werde. Die Geschichte der 14-jährigen Lily in den amerikanischen Südstaaten während der 60er Jahre konnte mich bisher nicht wirklich in ihren Bann ziehen. Mal sehen, ob ich hier weiterlesen werde.

„Der Marsianer“ von Andy Weir

Eigentlich war nicht ich es, die dieses Buch ins Reisegepäck gesteckt hat, sondern der Herr. Nachdem er es im Urlaub in Rekordzeit durchgelesen hatte, bin ich neugierig geworden und habe auch reingelesen – und bin hängengeblieben. Obwohl ich sonst überhaupt keine Science Fiction lese, war dieses Buch eine gute Urlaubslektüre für mich, weil spannend und fesselnd und zugleich humorvoll und unterhaltsam. Das Ende hätte für mich durchaus anders aussehen können, es passt allerdings zum ganzen Buch und der Stimmung, die bei der Geschichte mitschwingt. Ein Kinobesuch ist fest eingeplant.

„Klar ist es Liebe“ von Sandy Hall

Dieses Buch ist nichts für mich. Mein 14-jähriges Ich hätte es geliebt, verschlungen und direkt zur „Freche Mädchen, freche Bücher“-Reihe ins Regal gestellt. So wird es wohl direkt wieder aussortiert, denn es war leider recht platt, klischéebeladen und vorhersehbar. Die Idee ist ganz nett, die Umsetzung hat mir weniger zugesagt. Bestimmt ein gutes Buch für Teenies, für mich eher weniger.

„Lila, Lila“ von Martin Suter

Wieso lese ich eigentlich nicht mehr Suter? Das habe ich mich nach der Lektüre von „Lila, Lila“ gedacht, denn es war gut. Unterhaltung mit Anspruch und Humor und dabei noch gut geschrieben – eine Prise Literatur und Bücher als Thema und die Sache ist sowieso gegessen. Ab jetzt: Mehr Suter für mich! Vorrat habe ich genug.

„Ohne jede Spur“ von Lisa Gardner

Dieser Thriller ist das dritte Buch, das ich von der amerikanischen Thriller-Autorin Lisa Gardner gelesen habe und auch damit konnte sie mich wieder fesseln. Die Geschichte war genau das Richtige, um eine Portion Spannung in den Strandtag zu bringen und dementsprechend schnell war sie ausgelesen. Die neuen Cover der Reihe rund um D.D. Warren sind außerdem ein Hingucker und auch dieser Thriller wird nicht mein letzter von Lisa Gardner gewesen sein.

„Die Schatten von Race Point“ von Patry Francis

Dieses Buch war das erste, das ich im Urlaub gelesen habe und es war gleich ein Volltreffer! Eine Lebens- und Liebesgeschichte – oder doch eher eine Geschichte von Freundschaft und Familie? Es steckt all das und noch viel mehr in den knapp 600 Seiten, die ganz schnell weggelesen sind. Ich war und bin begeistert und überlege, ob ich nicht doch wieder mehr Bücher über 500 Seiten lesen sollte… Mein Lesehighlight im Urlaub!

„Adams Erbe“ von Astrid Rosenfeld

 Lange Zeit stand dieses Buch nun schon ungelesen in meinem Bücherregal herum und endlich habe ich es gelesen – und bin nun froh, dass ich auch gleich „Elsa ungeheuer“ von der Autorin hier stehen habe. „Adams Erbe“ hat mich nämlich komplett eingenommen, voll in die Geschichte hineinversetzt und damit meine ich vor allem Adams Geschichte und weniger Edwards (womit wir auch gleich bei dem winzig kleinen Manko sind). Ich freue mich aber sehr auf weitere Bücher von Astrid Rosenfeld.

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